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Billigflüge in eine
europäische Stadt sind oft, aber nicht immer billiger als der günstigste AUA-Flug. Jedenfalls sind sie nicht so preiswert, wie es die Werbung
verspricht. Das zeigt ein AK-Test von 14 Billigfluglinien. Denn zum
beworbenen Preis kommen häufig noch Spesen dazu, (zB Flughafengebühr,
Steuer, Flughafenanfahrt) da oft nicht zentrale Airports angeflogen
werden. Auch die Leistungen sind oft schlechter, und so muss für gängige
Services (zB Reservierung) extra gezahlt werden. Überdies gibt es für die
sehr billigen Tarife nur wenig Plätze.
Einige weitere Beispiele: Freigepäck darf oft nicht so schwer sein wie
gewöhnlich – 15 statt 20 Kilogramm. Für jedes zusätzliche Kilo ist zu
zahlen. Sitzplatzreservierungen sind nicht immer gratis, oder es gibt sie
überhaupt nicht. Bei Billigfluglinien muss sich der Fluggast beim
Umsteigen selbst um sein Gebäck kümmern – das kostet Zeit. Kontaktaufnahme
ist – manchmal nur – mit E-Mail möglich. Manche Linien sind unter einer
teuren Mehrwertnummer erreichbar. Bezahlt wird meist mit Kreditkarte,
wobei dann gesonderte Spesen anfallen können. Oft wird mit sehr günstigen
Tarifen geworben, für die es aber wenig Plätze gibt. Die Ticketpreise
hängen von der Auslastung ab. Dazu kommen noch Nebenkosten
(Flughafengebühren, Steuern, etc).
Konsumenten können davon ausgehen, dass der Endpreis meist höher ist als
der beworbene Preis. Auch die Bordverpflegung kostet meistens. Da
Billigflieger häufig von den Stadtzentren entferntere Flughäfen
ansteuern (Stansted, Bratislava), muss mit einer längeren Anfahrtsdauer
gerechnet werden.
weitere Hinweise:
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